Das Baby tragen – der Cross-over Didytai

Wie in meinem vorigen Post erwähnt, werde ich über meine Erfahrungen mit den Babytragemöglichkeiten berichten. Neben den Tragetüchern habe ich mir auch einen Didytai zugelegt (Modell Wellen, Farbe acqua… wie mein anderes Tragetuch). Nein, ich bin kein Didymos-Jünger, aber die Stoffe sind einfach herrlich stabil und angenehm zu tragen, weil sie das Gewicht super verteilen.

Mei Tais (und in diesem Fall die Didytai) sind ein Kompromiss zwischen Tragetuch und Carrier. Wie ein Carrier haben sie einen Hüftgurt, der – je nach Modell – mit Schnalle oder Knoten geschlossen wird. Wie ein Tragetuch werden die Schulterbänder auf dem Rücken gekreuzt, wieder nach vorn geführt und unter dem Gesäß des Babies geknotet. Der Rückenteil – ein diagonal-elastisches Tuch – ähnelt auch einem Tragetuch.

Die Vorteile des Didytai:

Man muss sich nicht mit einem 4,7m-Tuch-Ungeheuer anlegen. Ein Tragetuch ist perfekt, wenn man es daheim anlegt und losmarschiert. Jetzt stell dir vor, Du bist mit deinem Kind im Auto unterwegs, du willst das Kind ins Tragetuch nehmen, es regnet und der Boden ist schmutzig. Genau! Will man lieber nicht ausprobieren. Einzige Alternative ist, das Tuch daheim vorzubinden… oder einen Didytai zu verwenden.

Bei Regen liegt der Großteil des Didytai im Auto, während man sie sich erst um die Hüfte bindet und die beiden Schulterbänder lose über die Schultern legt, am Rücken kreuzt, nach vorn zieht und lose verknotet damit nichts auf dem Boden schleift. Dann das Kind hineingleiten lassen, straff ziehen und ordentlich binden.

Der Didytai ist luftiger als ein Tragetuch in der Wickelkreuztage. Definitiv was für den Sommer.

Ein Nachteil des Didytai:

Die Länge der Schulterbänder hat noch immer Potential auf dem Boden zu schleifen. Da haben andere Hersteller vielleicht doch die Nase vorn. Derzeit gibt es einen großen Hype auf den Fräulein Hübsch Mei Tais. Diese werden an der Hüfte geklickt und die gepolsterten Schulterbänder scheinen kürzer zu sein. Aber war das Tragetuch-Feeling liebt, ist mit dem Didytai besser bedient.

Meine kleine Räuberprinzessin findet den Didytai nicht so toll wie ein richtiges Tragetuch, aber noch immer besser als den Carrier oder gar den Kinderwagen (man beachte die Handhaltung 🙂 ). Schlafen kann sie jedenfalls darin.

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